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Three voices in my head

Gregg LeFevre / Yvette Mattern / Ulrich Volz
Wann 17.04.2010
von 19:00 bis 22:00
Wo Freies Museum Berlin, Potsdamer Straße 91, 10785 Berlin
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Three voices in my head

Vernissage: Sonnabend, den 17. April 2010, 19 Uhr
Ausstellung: 18. April – 14. Mai 2010
Mo-Sa 12 – 19 Uhr, So 3 to 18 Uhr, Do bis 22 Uhr

Künstler: Gregg LeFevre, Yvette Mattern, Ulrich Volz
kuratiert von Shaheen Merali

Stimme, Geräusche, Lärm, Ursachen, Attitüden, Verluste – scheinen zu einem Set treibender narrativer Paradigmen zu gehören und sind potentielle Charakteristika, die einen Zugang zu den heutigen Werken zeitgenössischer Kunst eröffnen.

Künstlerstimmen, erinnern heute lauter denn je zuvor in der Kunstgeschichte, an das Bedürfnis Fragen zu stellen und die De- und Rekonstruktion einer dunklen, dichten und turbulenten Vergangenheit und ihrer dokumentierten Umstände voranzutreiben, wie Gayatri Spivak einst argumentierte »Erkenntnisse sind davon abhängig, wo wir stehen bleiben«.

Durch das Vorantreiben und Begleiten künstlerischer Konversationen, die uns auffordern die Erkenntnisse ihrer Betrachtung zu überprüfen und unser Bewusstsein zwingen immer weiter und tiefer in ihre Bedeutung vorzudringen; eröffnen Kunstwerke einen Raum zwischen uns und unserer Besessenheit, Kontexte zu finden und zu gestalten. Kultur und kulturelle Produktion beschäftigt sich mit der Idee der Zeitlichkeit, die Zeit, Raum und Ort einschließt. Die Beziehungen der Welt zu ihrer Zeit fungieren als Koordinaten, jener Elemente deren Vektoren von unschätzbarem Wert sind für künstlerische Exkurse, die Zusammenhänge bewerten und die, wie so oft im künstlerischen Diskurs, vermählt sind mit der materiellen Realität. Die »drei Stimmen in meinem Kopf« inspirierten den Kurator Shaheen Merali zur ersten Ausstellung einer Serie, die divergente individuelle Stimmen und ihre Auffassungen der Welt porträtiert. (Auszug aus dem Kuratorentext, Shaheen Merali, 2010.)

Über Gregg LeFevre

»Kommerzielle Werbung prägt sich in die Städte ein und oft kommunizieren diese zurück. Seit Mitte der 80er Jahre dokumentiert Gregg LeFevre diesen weltweiten Dialog. Seine Fotografien illustrieren die zufälligen, vorsätzlichen und flüchtigen Art und Weisen, in denen die Stadtbewohner – von Protestlern bis zu Tauben – auf die kommerziellen Nachrichten reagieren.« (Auszug aus »Gregg LeFevre: Defacing Corporate Cool«, Mija Riedel, für »Take on the Art Magazine«, New Dehli, 2010.)

Über Yvette Mattern

»Yvette Mattern zeigt eine Serie neuer Arbeiten ›Seven rays of coloured ligth in a white cube‹, die eine Weiterführung ihrer künstlerischen Betrachtung über den experimentellen Charakter ihrer großangelegten Laser-Installation ›Global Rainbow‹ ist. Erstmals realisierte sie diese im Jahr 2009 über den Trümmern des World Trade Centers und der Brooklyn Bridge in New York City.« (Auszug aus dem Künstlertext, Shaheen Merli und Yvette Mattern, 2010.)

Über Ulrich Volz

»Ulrich Volz erscheint als stummer Protokollant und Dokumentator unserer Zeit. Seine stillen Arbeiten können, in ihrem sublimen Gebrauch von Farbe und Zeichen, als saisonal, sogar dezennal, beschrieben werden. Seine sorgfältige Sprache, der Fluss symbolischer Attribute enthüllt eine Konstante; dass die Möglichkeit besteht seine Ideen zu lesen und ihre reichhaltige Behausung zu erforschen.« (Auszug aus einem Essay »The Refuseniks Quotidian«, Shaheen Merali, 2009.)

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