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In Flora und Fauna der Voralpen

Kurzer Reisebericht zur Ausstellung »Feldkirch Statt Mitte Berlin«

Anfahrt

Nach frühem Start und nur 9 Stunden Fahrt fallen wir ein wenig übernächtigt aus dem Leihbus. Das mit dem nachts Aufstehen haben die Städter mit ihren Bürojobs ja nicht so intus.
Bestürzung und freudige Überraschung zu gleich paart sich dass bei der Besichtigung der Ausstellungsräumlichkeiten. Der rustikale Kellerraum wirkt riesig, hat aber keine Tapete, an die man mal eben was anpinnen könnte. Da wartet noch ein wenig Arbeit auf uns. Aber zu fürderst muss die Laderampe des Industriebaus zum Beine schaukeln genutzt werden.
Nachdem der Ort beschnuppert ist, geht's zu unseren Gastgebern, die vor gut zehn Jahren ihre Groß-WG in Berlin zu Gunsten des Panoramas aufgaben. Ein großes Hallo und fröhliches Kopfstoßen in einem wild ausgebauten Pippi-Langstrumpf-Haus beginnt.

Die »Hood«
v.l.n.r. Marcel Grabsch, Matt Legde, Oscar, Torsten Prothmann, Götz Müller-Zimmermann

Zu Besuch bei Flora und Fauna

Wider aller guten Vorsätze wird nicht die Ausstellung aufgebaut sondern der Vormittag zum Erkunden der heimischen Flora und Fauna genutzt. Aufbauen kann man ja noch am Nachmittag. Diverse Nutztiere werden digital verewigt und Panoramen geguckt. Das häufigste Bild ist allerdings das des kontrollierenden Blicks auf die Fotos. Japaner sind ein Dreck gegen uns.

Die »Hood«
Guckt mal – Natur!

Nach zwei Stunden Fußmarsch sind alle schon ein wenig erschossen. Um guten Willen zu zeigen bewegt man sich allerdings doch noch in die Galerie »Chybulski«.
Während ich noch der Endfertigung meines großformatigen Werkes fröne, erarbeiten die anderen die Hängung, die ich sofort als sehr gelungen empfinde.
Der Abend wird wie üblich auf dem Balkon unserer Gastgeber beschlossen.

Eröffnung

Heute gleicht die Galerie einem Bienenstock, alle sind emsig am summen, diverse Kleber sind aufgebraucht, Löcher gedübelt, und, gerade noch pünktlich, wird alles fertig. Es bleibt sogar noch Zeit für einen kurzen Stadtbummel und dann wird die kleine Werkschau eröffnet.
Der Tresen hat zwar eine Zapfanlage aber in Ermangelung des Zapfers muss jeder mal ran. Irgendwann quatscht man sich fest und schwuppdiwupp sind die Honoratioren der Stadt verschwunden und die Party ist im vollen Gange. Nunmehr machen sich die müden Knochen bemerkbar, während alle andern ausgelassen tanzen.
Irgendwann in der Nacht hat DJ Artschooldropout das Volk genug angeheizt und es geht »heim«.

Publikum bei der Ausstellungseröffnung
Publikum in der Galerie »Chybulski«

Off day

Der Off-Tag vor der Heimfahrt dient der Regeneration. Kurz werden die regionalen Eigenheiten im Supermarkt erkundet, um mit Bratwurst, Schokolade und Limonade die ausgewogenen Ernährung zu fördern. Matt fährt uns gewohnt gekonnt über abschüssige Pass-Straßen zu einem Bergsee an dem wir grillen und nichts tun, beides auf sehr hohem Niveau.

Bergsee
Kein »rip off« sondern ein der Wahrheit entsprechendes selbstgestricktes Panorama

Reproduktionen der Kunstwerke werden abends analog verfertigt und stehen deshalb noch nicht zur Verfügung.

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