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Ethik oder Religion

Anmerkung zum bevorstehenden Volksentscheid am 26. April 2009 in Berlin zu den Unterrichtsfächern Religion und Ethik

Freibad oder Reli?

Der Verein »Pro Reli« will mit seiner Gesetzesinitiative die Wahl auf ein Entweder-oder zwischen Ethik oder Religion reduzieren.
Einschränken deshalb, da momentan neben dem Pflichtfach Ethik das Wahlfach Religion innerhalb der Schulen zur Verfügung steht, einmal abgesehen von dem innerkirchlichen Religionsunterricht.

Warum?

1. Die Quasi-Gleichstellung der Fächer würde eine Aufwertung des Religionsunterrichts bedeuten, dem damit eine gesellschaftliche Relevanz prognostiziert würde, eine gesellschaftliche Relevanz welche die Kirchen aller großen Religionsgemeinschaften in Berlin nicht haben. Man würde mehr scheinen als sein.

2. Die Entweder-oder-Wahl zwischen Religion und Ethik verspricht Mitnahmeeffekte. Da die momentane Regelung ein Entweder »Freiheit in der Freizeitgestaltung« oder Religionsunterricht beinhaltet, dass sich im Sommer schnell auf Freibad oder Reli verkürzt, brechen regelmäßig die Teilnehmerzahlen ein. Die Kirche versucht also nicht ihr Angebot attraktiver für die Jugend zu gestalten, sondern sich selbst neben unattraktiveren Alternativen als dem Freibad zu platzieren.
Früher sind Pfarrer noch mit ihren Schützlingen schwimmen gegangen. Vielleicht wäre derlei ja ein Weg aus der Sackgasse?

3. Eigentlich möchte die Kirche den Einfluss auf den Staat ausweiten. Das fließt in den längeren Argumentationen, wie der folgenden, mit ein, auch wenn eine konkrete Zielsetzung dabei nicht erkennbar wird. – Aber will nicht jede Kirche Gottes Vertretung auf Erden sein?
Mehr Anerkennung, mehr Macht um … Gutes zu tun (natürlich) und … zu mehr Anerkennung und Macht zu gelangen …
Ein nimmersatter Kreislauf.

Die Argumentation näher betrachtet

Schon beim ersten Volksentscheid in Berlin, damals zum Erhalt des Flughafen Tempelhof, war die Werbung von Befürwortern und Gegnern reißerisch, manipulierend und in Grunde eine Schande für meinen Berufsstand.

Es steht zu befürchten, dass die Kultur des Lug & Trugs in derlei politische Diskussionen Einzug halten wird (und manch eine/r wird milde lächelnd den Futur im Satz bemerken). Vielleicht ist es blauäugig bei Volksentscheiden ein wenig mehr Anstand einzufordern als bei anderen politischen Feldzügen (Wahlversprechen scheinen in ihrem Hohn ja eine Halbwertzeit von unter 4 Jahren zu haben, so dass das Volk wieder und wieder auf die Phrasendrescherei hereinfällt).

Die Pros und Contras der Pro-Reli-Argumentation sollen in einer einfachen Textbetrachtung kurz hinterfragt werden.
In der linken Spalte findet sich der Text der allen Berlinern als Postwurfsendung mit den Wahlunterlagen zugestellt wurde, die rechte Spalte enthält einige Kommentare meinerseits.

Argumente der Trägerin des Gesetzentwurfs (Pro Reli e.V.) und ihre Kommentierung
Freie Wahl zwischen Ethik und Religion! Diese frei Wahl besteht schon jetzt, insofern man zum Ethik Unterricht auch noch Religionsunterricht belegen kann.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
warum wird Eltern, Schülerinnen und Schülern in Berlin eine Freiheit vorenthalten, die im restlichen Deutschland jeder schon längst hat?

weil die demokratischen Verhältnisse und der Rechtsstaat uns zusichern vor religiöser Indoktrination bewahrt zu werden. In Berlin gab es von jeher mehr »Ungläubige« als Gläubige. Deshalb wurden wir Berliner mit Gründung der Republik mit dem Sonderrecht ausgestattet unsere Kinder nicht den Religionslehrern ausliefern zu müssen.
Warum dürfen Eltern, Schülerinnen und Schüler in Berlin nicht selbst wählen, ob sie Religionsunterricht, Ethikunterricht oder einen anderen weltanschaulichen Unterricht bevorzugen? Das dürfen sie schon. Und zwar nicht alleinig auf den Schulunterricht begrenzt.
Diese Fragen haben weit über eine viertel Million Berlinerinnen und Berliner dazu veranlasst, dem Senat einen Volksentscheid abzutrotzen. Ein Volksentscheid kann man schlicht anmelden. Die Verwendung der Vokabel »abtrotzen« ist im besten Falle eine sehr blumige Formulierung, im eigentlichen Sinne aber schlicht falsch und manipulativ.
Wir sind stolz darauf, in einer Stadt der Freiheit und der Toleranz zu leben. Das soll so bleiben.
Deshalb geht es beim Volksentscheid am 26. April 2009 darum, einer Freiheit auch in Berlin zum Durchbruch zu verhelfen, die es von Rostock bis Rosenheim sonst überall gibt.
Und was sollte sich auch daran ändern? Achtung Worthülsen! (»Freiheit« und »Toleranz«), speziell die Metapher der Freiheit wird im folgendem vom Pro Reli e.V. stark überstrapaziert und damit verwässert.
Und diese Freiheit hat gute Gründe. Werte kann man nicht beweisen wie mathematische Gesetze oder lernen wie Vokabeln.
Bei der Frage, was unser Leben ausmacht, spielen Glauben, persönliche Vorstellungen und eigene Erfahrungen eine Rolle. Dies zu respektieren ist wichtig. Das ist die Freiheit, um die es uns geht.
Nur gut das die Christen keinen Katechismus haben.
Manche glauben an die Wissenschaft, übrigens ähnlich »irrational« wie die Hauptreligionen, wie die Koexistenz manch unvereinbarer Theorien in der modernen Physik zeigt. Glauben sollte somit nicht von Gottgläubigen begrifflich vereinnahmt werden.
Die Freiheit des Glaubens und der Meinung sind im Grundgesetz verbürgt, wären sie wirklich bedroht, wie hier suggeriert werden soll, gibt es wirkungsvollere Mittel diese Bedrohung abzuwenden, als einen Volksentscheid.
Berliner Religionsunterricht bisher
Religionsunterricht hat im Wesentlichen immer noch die Stellung, die der Groß-Berliner Magistrat unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg festgelegt hat. Der Unterricht liegt in der Verantwortung von Religionsgemeinschaften. Er gehört nicht zum Auftrag und in die Verantwortung der Schule. Für die Ausbildung, Einstellung und Zuordnung von Lehrkräften, für Rahmenpläne und die fachliche Aufsicht sind die Religionsgemeinschaften zuständig. Wer nicht teilnimmt, hat unterrichtsfrei oder muss durch die Schule beaufsichtigt werden, was auch häufig zur Platzierung in Randstunden führt. Seit den 50er Jahren trägt das Land einen großen Teil der Personalkosten der Lehrkräfte. Seit den 80er Jahren ist der Lebenskundeunterricht, der sich den Traditionen des Atheismus, des Humanismus und des Freidenkertums verpflichtet weiß, dem Religionsunterricht gleichgestellt.
Träger von Religions- und Weltanschauungsunterricht sind an den öffentlichen Schulen u. a. die Evangelische Kirche (rund 73.400 Teilnehmende), der Humanistische Verband (Lebenskunde rund 46.700), die Katholische Kirche (rund 17.300) und die Islamische Föderation (rund 4.600).
In dieser Aufzählung fehlen lediglich die anderen 245 Glaubensrichtungen, die es in der Stadt Berlin auch noch gibt. Wahrscheinlich weil diese schon jetzt nicht an den Schulen gelehrt werden.
Zum Schuljahr 2006/07 hat die Mehrheit im Abgeordnetenhaus das bekenntnisfreie Pflichtfach Ethik eingeführt. Daran müssen alle Schülerinnen und Schüler an den öffentlichen Schulen in den Klassenstufen 7 bis 10 zwingend teilnehmen. Zur Erinnerung: Eingeführt wurde der Ethik-Unterricht 2006, nach einem »Ehrenmord« an der Muslimin Hatun Sürücü. Reaktionen türkischer Schüler auf den Mord, bedurften der verstärkten Lehre über demokratische Werte. Die Diskussion über Leben aber auch Glauben wird nunmehr ohne konfessionelle Trennung und damit nicht lediglich mit Gleichgesinnten geführt. Dieses integrative Moment wird durch den Vorstoß von Pro-Reli geschwächt.
Mir fehlt auch die lösende Komponente, wie der alternativ anzubietende Religionsunterricht diese ursprüngliche Lehridee z.B. für die Muslime, realisieren will.
Anders als Religions- und Weltanschauungsunterricht ist Ethik ein ordentliches Lehrfach. Es gibt Zeugnisnoten, die für die Versetzung zählen.
Möchte der Pro Reli e.V. hier eine Gleichberechtigung erreichen? Soll der Religionsunterricht auch benotet werden?
Wir erinnern: »Glauben, persönliche Vorstellungen und eigene Erfahrungen [spielen] eine Rolle«. Soll von der Benotung dieser Subjektiven Ausdrücke des Menschen die Versetzung eines Schülers einer Schülerin abhängen?
Gleichberechtigung eines Faches bringt nicht nur Anerkennung sondern auch Verantwortung mit sich.
Dieser Zustand unterscheidet sich von dem aller anderen Bundesländer. Überall haben die Kinder eine Wahl, nur in Berlin sind sie gezwungen, am Ethikunterricht teilzunehmen. Praktisch überall ist dabei Religion auch ordentliches Lehrfach. Berlin hatte schon 1949 eine Vorreiter-Rolle bezüglich des Religionsunterrichts. Das Grundgesetz besagt im Artikel 141: »Artikel 7 Abs.3 Satz 1 findet keine Anwendung in einem Lande, in dem am 1. Januar 1949 eine andere landesrechtliche Regelung bestand.«
Die Berliner Kinder sind übrigens auch »gezwungen« am Mathematik- und am Deutschunterricht teilzunehmen. Wirklich schlimm welch Joch sie zu tragen haben.
Was bedeutet eigentlich das Wort »praktisch« im letzten Satz(?), eigentlich doch nicht?
Freiheit – gegen Bevormundung
Der Volksentscheid will für unsere Kinder und Jugendlichen dieselben Rechte durchsetzen, die in allen anderen Bundesländern selbstverständlich sind. Dazu streben wir an:
In den allgemeinbildenden Schulen werden von der Grundschule an Ethik, Religions- und Weltanschauungsunterricht als ordentliche Unterrichtsfächer eingeführt. Dabei soll es Religionsunterricht für alle wesentlichen Religionsgemeinschaften in Berlin geben, also auch für muslimische Schülerinnen und Schüler.
Jede Schülerin und jeder Schüler besucht eines dieser Fächer.
Die Einführung in der Grundschule entspricht im Wesentlichen dem Wunsch nach Indoktrination der Jüngsten. Sozialisten und Kommunisten haben da schon mit Kindergarten und Kinderkrippen begonnen. Da könnte man sich vielleicht methodisch noch etwas abschauen.
Gespannt darf man sicherlich auf die Begründung sein, welche Religionsbereitschaft denn zu den Wesentlichen gehört. Weitblickend sollten die Christen hier vielleicht nicht die zahlenmäßige Anhängerschaft ins Feld führen, derlei könnte einem unter Umständen schon im nächsten Jahrzehnt böse auf die Füße fallen.
Zwischen Ethik und Religionsunterricht kann unabhängig von einer Religionszugehörigkeit frei gewählt werden. Die Wahl gilt für ein Schuljahr. Eltern entscheiden, ob ihre Kinder Ethik oder Religionsunterricht besuchen. Wenn die Schülerinnen und Schüler 14 Jahre alt und damit religionsmündig sind, treffen sie die Wahl selbst. Eine Wahlfreiheit, auch eine jährliche, ist natürlich zu begrüßen. Auch wenn damit ein aufeinander aufbauender Unterricht über die Jahre unmöglich gemacht wird. Wie tiefschürfend wären meine Kenntnisse wohl, hätte ich im ersten Jahr Mathematik abgewählt, wäre im 2. zu Kunst gewechselt, im Dritten zu Chemie und so weiter und so fort. Sogut das entgegenkommen in der Wahlfreiheit nachzuvollziehen ist so wenig kann ich eine tiefgehende Lehre erkennen. Aber vielleicht ist das auch gar nicht gewünscht.
Da die Eltern die ersten 7 Jahre über die Indoktrination der Kinder entscheiden können und die Schülerinnen und Schüler ab ihrem 14. Lebensjahr zwar religionsmündig aber auch abhängig von ihren Erziehungsberechtigten sind, ist diese Wahlfreiheit allerdings auch mehr ein schöner Satz auf dem Papier und tangiert die Praxis nicht wirklich. Wie sehen denn das die Statistiker aus den anderen Bundesländern. Wieviele Schülerinnen und Schüler besuchen den einen Religionsunterricht der nicht ihrer eigenen Konfession entspricht?
Die Unterrichtsgruppen von Ethik, Religions- und Weltanschauungsunterricht sollen zusammenarbeiten: in gemeinsam gestalteten Unterrichtsabschnitten, bei gemeinsamen Projekten oder indem sie einander darstellen oder befragen und gemeinsam diskutieren, was sie in ihrem Fach gelernt haben. Wenn es für Weltfremdheit einen Preis geben würde, diese Formulierung wäre ihn wert. JedeR der schon mal einer Fachbereichssitzung beiwohnen durfte, ob nun bei den Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften oder Märchenstunden weiß welch Hauen und Stechen dort veranstaltet wird. Als Schülervertreter bin ich da gebranntes Kind (Und das auch noch im »neutralen« Feld der Mathematik).
Wie sich die Zusammenarbeit z.B. mit den Katholiken gestalten wird, die wenn ich recht erinnere einen Alleinvertretungsanspruch, zumindest für das Christentum erheben, ist sicherlich spannend.
Freiheit schafft Gemeinsamkeit
Schülerinnen und Schüler sollen in allen Jahrgängen die Freiheit erhalten zu entscheiden, ob sie am Ethik-, Religions- oder Weltanschauungsunterricht teilnehmen. Selbstverständlich werden Schülerinnen und Schüler an den öffentlichen Schulen in fast allen Fächern gemeinsam unterrichtet. Allerdings gilt dieser Grundsatz nicht ohne Ausnahme. Wo es sinnvoll ist, werden Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren eigenen Bedürfnissen auch in getrennten Gruppen unterrichtet, etwa beim Sportunterricht oder bei Teilungsstunden. Was die Schülerinnen und Schüler im getrennten Unterricht lernen, können sie später in die Gemeinschaft einbringen. Dadurch wird auch Gemeinschaft gestärkt.
Unter der hübschen Überschrift der »Gemeinsamkeit« wird in diesem Abschnitt lediglich über frühzeitige Selektion schwadroniert.
Natürlich können die Schüler das Wissen das sie getrennt gelernt haben auch in die Gemeinschaft einbringen.
Dafür bietet z.B. der Ethik-Unterricht einen wunderbaren, da moderierten, Raum. Unmoderiert gehen die einzelnen Gruppen nämlich ähnlich wenig auf einander zu, wie die Schach-AG mit dem Fußball-Club diskutiert.
Das gilt auch für Erziehung in ethischen und religiösen Fragen. Je nach Herkunft und Erziehung bringen die Kinder unterschiedliche religiöse oder weltanschauliche Traditionen in den Unterricht mit. Jeder lernt etwas in dem von ihm gewählten Fach und erwirbt die Sprachfähigkeit, mit der er sich in der Gemeinschaft einbringen kann. Der Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) unterstützt den Volksentscheid, »weil Schüler im Sinne der Religionsfreiheit die Chance der Wahl haben sollen und damit die Fächer Ethik und Religion zusammenarbeiten können: im Interesse von Authentizität und Glaubwürdigkeit des Angebots einerseits und möglichst vieler Gemeinsamkeit bei den Schülern andererseits.«
Freiheit fördert Weitblick
Die Möglichkeit, in jedem Schuljahr zwischen den Unterrichtsfächern zu wechseln, eröffnet den Schülerinnen und Schülern neue Blickwinkel. Man kann dann etwa als Christ oder Atheist einen jüdischen oder muslimischen Unterricht besuchen, ohne mit einem höheren Stundenpensum bestraft zu werden.
Man kann überlall mal schnell reinschnuppern, dass ist spannend, wenn auch nicht von Tiefgang.
Das man mit der Möglichkeit mehr zu lernen bestraft wird, ist eine Wahrnehmung die man lediglich als Kind haben sollte, und die sich in einer Diskussion unter Erwachsenen nicht in dieser populistischen Form finden sollte.
Zumindest die Katholiken müssten gegen eine derartige Argumentation Sturm laufen, zählt doch die Faulheit zu den Todsünden.
Heute müssen Schülerinnen und Schüler, die eine Weltanschauung oder Religion intensiver kennenlernen wollen, dies auf Kosten der ohnehin schon geringen Freizeit tun. Angesichts der Stundenbelastung wird die Möglichkeit, zusätzlich Religionsunterricht zu besuchen, für viele Jugendliche zur reinen Theorie. Feistes Lügen gilt gemeinhin auch als unfein. Richtig ist, dass durchaus genügend Zeit für die Freizeitgestaltung zur Verfügung steht. Allerdings konkurriert die Kirche hier mit dem Ponnyhof und dem Freibad. Deshalb muss man nicht von einer Unattraktivität des Religionsunterrichts sprechen, doch sollte die Ursache für rückläufige Besucherzahlen vielleicht eher im »Produkt« gesucht werden als im »Kunden«, wenn man eine Kirche schon wie ein Unternehmen führt und bewirbt.
Freiheit fördert Toleranz
Berlin ist weltoffen und steht für eine große Tradition der Toleranz. Darauf sind wir Berlinerinnen und Berliner zu Recht stolz. Trotz aller Schwierigkeiten möchte niemand auf den kulturellen und geistigen Reichtum verzichten, den unsere Offenheit uns schenkt. Jeder von uns ist stolz, wenn Berlin dafür im Ausland bewundert und gelobt wird.
Weltoffenheit und Toleranz bedeuten, den anderen so zu nehmen, wie er ist, und auch seine Lebensentscheidungen zu respektieren. Ob evangelische, katholische oder orthodoxe Christen, Juden oder Muslime, Atheisten oder Angehörige anderer Bekenntnisse: Jeder muss seinen Platz in dieser Stadt finden. Toleranz hat ihre Grundlage immer in eigenen Überzeugungen.
»Wer nirgendwo zuhause ist, kann keine guten Nachbarn haben« (Johannes Rau). Toleranz heißt nicht Gleichgültigkeit und unverbindliches Nebeneinander. Sie verbindet die Teilnahme am Leben des anderen mit Klarheit über die eigene Position. So können Spannungen zwischen Kulturen und Religionen ohne Angst und Aggression ausgehalten werden.
Hier sollte vielleicht noch einmal die Begrifflichkeit der »Toleranz« nachgeschlagen werden, handelt es sich doch hierbei lediglich um das Dulden von etwas, dass man als Übel wahrnimmt. Toleranz bedeutet hier eben doch nur nebeneinander anstatt miteinander, vielleicht nicht gleichgültig, sondern eher sich gegenseitig misstrauisch beäugend.
Akzeptanz hingegen bedeutet das Billigen im Sinne von Gutheißen. Das wäre doch mal etwas.
Nicht ein Einheitsfach Ethik, sondern die Wahl zwischen eigenständigen Fächern, die miteinander kooperieren, ist die angemessene Antwort auf die Vielfalt religiöser und weltanschaulicher Orientierungen. Es ist entscheidend für die Suche nach Gemeinsamem und für die Integration der Verschiedenen. »Man muss der Verschiedenheit Raum geben und so ein Gespräch zwischen den unterschiedlichen Positionen in Gang bringen« (Bischof Wolfgang Huber). Die Vielfalt wird im Religionsunterricht bereits abgebildet. Der Ethikunterricht ist die Plattform diese Vielfältigkeit zusammenzubringen, eben weil dem staatlichen Fach eine Neutralität, und somit eine Moderation zwischen den Konfessionen und Weltanschauungen, obliegt.
Das Miteinander der Fächer bereichert die schulische Bildung. Wechselseitig können die Fächer sich und die Schülerinnen und Schüler vor Einseitigkeiten bewahren, ohne dass sie dabei klare Positionen aufgeben müssen. »Religionsunterricht befähigt zu verantwortlichem Denken und Verhalten in Bezug auf Welt, Glaube und Religion« (Georg Kardinal Sterzinsky). Erfahrungen beim Berliner Schulversuch »Ethik/Philosophie« und aus anderen Bundesländern bestätigen den Gewinn für alle Beteiligten – die Schülerinnen und Schüler, die Schule, die einzelnen Fächer und die Qualität des Unterrichts. Es ist denn doch eher ein Nebeneinander der Fächer. Einmal wieder in dieser Argumentationslinie »können« die Fächer irgendetwas. Die Frage muss doch hier lauten tun sie es denn nicht? Warum wird als Option formuliert, wo doch alle anderen Bundesländer als Beweis herangezogen werden können müssten für die Bewahrung vor Einseitigkeit. Oder findet die doch eher nicht statt?
Worin besteht der »Gewinn für alle Beteiligten« wenn nicht in einem Miteinander?
Freiheit statt Scheuklappen
Die Vermittlung von Werten ist Aufgabe der ganzen Schule. So schreibt es das Berliner Schulgesetz ausdrücklich vor. Deshalb darf sich die Vermittlung von Werten nicht auf ein einzelnes Schulfach beschränken. Werte wie Respekt und Toleranz müssen das gesamte Schulleben prägen. Die politischen Entscheidungsträger machen es sich zu leicht, wenn sie wie mit Scheuklappen auf das Fach Ethik starren. Sie überfordern es damit. Zugleich verpassen sie die Chance, mit einem ganzheitlichen Konzept die Schule als wertorientierten Lebens- und Erfahrungsraum für unsere Kinder zu gestalten.
Die Einführung des Faches Ethik hatte einen Grund. Sie stellt ein zusätzliches Angebot zum »normalen »Unterricht dar. Natürlich sollten in allen Fächern Werte vermittelt werden, wenn dies auch in der Mathematik schwieriger scheint.
Von einer »Beschränkung« auf ein Fach zu reden, innerhalb einer Argumentation die ein »Entweder-Oder« anstatt eines »Sowohl-als-auch« propagiert, empfinde ich als ordentlichen Tritt ins Fettnäpfchen wenn nicht als mutwillige Desinformation.
Freiheit ist unsere Ethik
Auf die Vielfalt religiöser und weltanschaulicher Orientierung bietet ein staatliches Einheitsfach keine ausreichende Antwort.
Ethikunterricht ist zur Neutralität verpflichtet. Er steht in der Gefahr, die Standpunkte der Schülerinnen und Schüler zu relativieren. Ethik hat nicht die Aufgabe, die Bildung eines eigenen Standpunktes zu fördern.
Es gibt Werte, deren Beachtung die Gesellschaft von allen verlangen darf und wo sie abweichendes Verhalten bestraft. Dazu gehören die Menschenrechte und Rechte, Normen und Pflichten, die sich aus dem Grundgesetz ergeben.
Darüber hinaus lebt die Gesellschaft davon, dass Menschen nicht nur tun oder lassen, wozu sie verpflichtet sind. Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Zivilcourage auch bei eigenem Nachteil, Gemeinsinn statt purem Egoismus – sie lassen sich nicht verordnen, und ein Mangel daran ist nicht strafbar. Unterschiedliche Einstellungen dazu, wie man Freundschaften pflegt, was einem Menschen heilig ist, wie er Scheitern verkraftet, welche Glaubensüberzeugungen er mit anderen teilt oder was er als Glück und Lebenssinn empfindet – das alles kann im Ethikunterricht zwar ausgetauscht, darf aber nicht verbindlich gemacht werden.
Wo grundlegende Glaubensüberzeugungen oder Weltanschauungen berührt werden, ist Freiheit geboten: »Bei der Befürwortung der freien Wahl zwischen Ethik- und Religionsunterricht geht es also keineswegs um Partikularinteressen.
Da jede Religion von ihrer ethischen Grundlage getragen wird, ist eine religiös gefestigtes Weltbild für die Gesellschaft mindestens ebenso dienlich wie ein Weltbild, dass aufgrund einer Auswahl an ethischen Prinzipien aus verschiedenen Religionen entstehen soll.« (Lala Süsskind, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin)
Noch einmal zur Erinnerung es gibt Religionsunterricht außerhalb der Schule, innerhalb der Schule als Wahlfach und es gibt den Ethik-Unterricht. Das ist die Vielfalt die bereits existiert, und es besteht die Freiheit diese Möglichkeiten alle zu nutzen.
Das Fach »Ethik« hat dabei nie den Anspruch erhoben als Ersatz für einen Religionsunterricht zu gelten.
Der Unterricht in seiner Gesamtheit soll die Bildung von Standpunkten durch eine Vermittlung von differenziertem Wissen ermöglichen. Einen Standpunkt muss man sich selbst erarbeiten, denn es ist der Punkt zu dem man steht.
Relativiert wird mein Standpunkt nicht durch neutrale Quellen sondern durch subjektive eingefärbte, die versuchen mich in eine bestimmte Richtung zu beeinflussen.
Werte wie »Freundlichkeit«, »Hilfsbereitschaft« und »Zivilcourage« werden im Ethik-Unterricht sicherlich auch nicht »verordnet«, wie sollte das auch gehen. Vielmehr werden sie vorgelebt und ihre positive Ausrichtung zur Diskussion gestellt, auf dass sich die Jugend mit ihnen auseinandersetze und sie für sich annehme.
Natürlich sind diese Werte in ihrer Auslegung zu diskutieren und dennoch wird eine Verbindlichkeit erreicht. Diese Verbindlichkeit ist allerdings individualbezogen und nicht allgemeingültig. Genau dies ist eine der Qualitäten des Blicks über den konfessionellen Tellerrand, die mit dem Ethik-Unterricht erreicht werden: Werte können kulturbasiert differieren, und dies kann man akzeptieren.
Freiheit für eine ausgewogene Bildung
Der Filmregisseur Andreas Dresen ist für Religionsunterricht als gleichberechtigtes Unterrichtsfach »weil ich selbst in der DDR leider keinen hatte und mittlerweile weiß, wie wichtig das Verständnis von Religion für das Verstehen von Geschichte und Kultur ist.«
Wissen über Religion gehört zur Allgemeinbildung. Das Angebot religiöser Bildung gehört daher auch an die Schulen. Ein umfassendes Religionswissen kann das Fach Ethik nicht erschließen. Die Vermittlung von Wissen über verschiedene Religionen hat nach Lehrplan und Lehrbüchern nur einen untergeordneten Platz im Ethikunterricht.
Wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt, weigerten sich die führenden Kirchenverbände bei der Einführung des Faches Ethik am Lehrplan mitzuwirken. Den »untergeordneten Platz« der Religionen im Ethik-Unterricht hat man somit selbst verschuldet. Dies nun zu bemängeln finde ich fragwürdig. Zudem kann man sich bei der Überarbeitung des Lehrplans sicherlich wieder einbringen.
Im Religionsunterricht ist dies anders. Im Unterricht – gleich welcher Konfession – spielen auch andere Religionen eine wichtige Rolle. Sie werden umfassend behandelt, die Begegnung mit ihnen wird gesucht und ermöglicht. Bei einem Erfolg des Volksentscheides würde der Austausch mit anderen Religionen oder Weltanschauungen durch gemeinsame Unterrichtsphasen noch verstärkt. Dies wage ich schlicht zu bezweifeln. Sicherlich sind die Konfessionen nicht gleichberechtigt, sonst würde der Religionsunterricht nicht seine spezifische Aufgabe erfüllen.
Freiheit – Für ein vernünftiges Verhältnis zwischen Staat und Religion
In der Vergangenheit haben Kirchen gegenüber dem Staat häufig Ansprüche erhoben, die ihnen nicht zukamen. Auch der Staat hat sich der Kirchen und ihres Einflusses auf Menschen bedient.
Solche Übergriffe wurden zu Recht bekämpft und haben in einzelnen Staaten zur Isolierung der Kirche von Gesellschaft und Staat geführt.
Heute ist die Forderung nach solch strikter „Trennung“ von Kirche und Staat ebenso überholt wie unmodern:„…. ich bin auch nicht der Ansicht, dass ein laizistischer Staat den Religionen gleichgültig gegenüberstehen sollte. … Ich bin überzeugt, dass in einer freiheitlichen Gesellschaft Glaube und religiöse Praxis wichtige Regulative und Elemente des Friedens sein können« (Nicolas Sarkozy).
Da wird jetzt aber tief ins Geschichts-Kästchen gegriffen ohne wirklich konkret zu werden.
DieTrennung von Kirche und Staat als überholt und unmodern zu deklarieren ist im Prinzip staatsfeindlich. Da die Trennung lediglich institutioneller Natur ist, impliziert die Behauptung des »Überholten« dieses Systems, die Einsetzung eines Neuen. Die Etablierung einer Theokratie, wie z.B. im Iran, wäre allerdings ein Verstoß gegen die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland. Ist also der Pro Reli e.V. eine Gruppe von Verfassungsfeinden? Sicherlich nicht, jedoch ist ihre Polemik ihnen in diesem Abschnitt ein wenig entgleist.
Die Mitwirkung von Religionsgemeinschaften in der öffentlichen Schule vermischt die Aufgaben von Staat und Religionen nicht – auch dort nicht, wo Religionsunterricht ordentliches Unterrichtsfachsfach ist. Die grundlegenden Normen unserer Verfassung fordern keine Verdrängung des religiösen Glaubens und Lebens aus der Öffentlichkeit. Staat und Religionsgemeinschaften sind eigenständig, voneinander unabhängig, doch in vielen Bereichen aufeinander bezogen. Der Staat handelt im Geist der Verfassung, wenn er in der Schule die Entfaltung religiöser oder weltanschaulicher Überzeugungen nicht nur zulässt, sondern fördert. Das deutsche Modell des Religionsunterrichts verwirklicht dies hervorragend: Der Staat bietet religions- und bekenntnisorientierten Unterricht an und wahrt dadurch seine Neutralität, dass er Schülerinnen und Schülern die Wahl lässt, an welchem Unterricht sie teilnehmen wollen. Hilfe zur Herausbildung eines eigenen Standpunkts und staatliche Neutralität: eine Lösung, um die wir auch international beneidet werden. Und dies alles wird schon jetzt ohne eine Änderung irgendeines Gesetzes erreicht.
Freiheit – Für religiöse Vielfalt
Eine erhebliche Zahl von Berlinerinnen und Berlinern gehört keiner Glaubensgemeinschaft an. Doch deswegen ist Berlin keineswegs frei von Religion. Es ist zu einer Stadt der vielen Bekenntnisse geworden,„in der Muslime ihre Moscheen aus den Hinterhöfen ins Stadtbild rücken, die Jüdische Gemeinde konfliktreich wächst, evangelische und katholische Kirche nunmehr Seit an Seit kämpfen und die Jugendweihe der Freidenker ihren festen Platz hat“ (Tissy Bruns, Tagesspiegel). Berlin darf vor dem, was Multikulturalität auch an sozialen Konflikten birgt, die Augen nicht verschließen. Der Abbau von Spannungen setzt jedoch voraus, dass jeder zumindest die Wurzeln und Quellen dessen kennt, worauf die eigene Kultur und seine persönliche Überzeugung beruhen.
Über ⅔ Berlinerinnen und Berlinern gehört keiner Glaubensgemeinschaft an. Deshalb gab es schon 1949 die Sonderregelung auf Artikel 7 des Grundgesetzes.
Kulturelle und sozialen Konflikte werden gelöst indem man miteinander diskutiert, die Auffassungen der anderen akzeptieren lernt anstatt nebeneinander zu lernen und zu leben.
Dabei gilt hier wie an anderer Stelle: Es ist wichtig zu wissen, was man tut oder denkt. Wo wenig Wissen über die eigenen Wurzeln und Vorstellungen besteht, kann Religion radikalisiert werden. Wissen über religiöse Inhalte beugt jeder Form von Radikalisierung vor. Diese Aufgabe kann ein aufgeklärter Religionsunterricht in staatlicher Verantwortung leisten. Dies gilt gleichermaßen für christlichen, jüdischen oder islamischen Religionsunterricht. Dies ist lediglich ein hilfloser Versuch die »bösen« Muslime unter Kontrolle zu bringen. Oder wird hier vor radikalisierten Christen gewarnt, die radikalisiert wurden weil sie ihre Wurzeln nicht kannten?
Gleiche Freiheit für Berlin
Unser Grundgesetz garantiert den Eltern, Schülerinnen und Schülern Deutschlands ein Recht auf Erteilung von Religionsunterricht als ordentlichem Lehrfach an den Schulen (Artikel 7 Abs. 3 Satz 1). In Berlin wird uns ein Recht vorenthalten, das ansonsten in ganz Deutschland selbstverständlich ist. Es ist nicht nachvollziehbar, warum gerade in der deutschen Hauptstadt nicht gilt, was im Rest des Landes Verfassungsrang hat. Hält unser Senat die Berlinerinnen und Berliner für weniger mündig als andere Menschen? Wir wollen, dass Berlin die gleiche Freiheit erhält wie alle anderen Bundesländer.
Freiheit für Berlin
Also in meinem Grundgesetz steht unter Artikel 7 Abs. 3 vollständig »Der Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien Schulen ordentliches Lehrfach. Unbeschadet des staatlichen Aufsichtsrechtes wird der Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften erteilt. Kein Lehrer darf gegen seinen Willen verpflichtet werden, Religionsunterricht zu erteilen.« Das mit dem »bekenntnisfreien Schulen« könnte man jetzt noch ausschmücken.
Im Artikel 141 des Grundgesetzes heißt es: »Artikel 7 Absatz 3 Satz 1 findet keine Anwendung in einem Lande, in dem am 1. Januar 1949 eine andere landesrechtliche Regelung bestand.« Dazu gehört Berlin.
Unser Senat ist demokratisch und vertritt die Meinung der Mehrheit, bleibt nur zu hoffen, dass die Mehrheit sich auch am Sonntag zur Wahlurne bequemt.
Mit dem Volksbegehren erleben wir Berlinerinnen und Berliner eine Premiere. Zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt stimmen wir über einen Gesetzesvorschlag ab. Zum ersten Mal sind Abgeordnetenhaus und Senat an das Ergebnis der Abstimmung gebunden. Stimmt die Mehrheit für unser Gesetzesvorhaben und besteht diese Mehrheit aus mindestens einem Viertel der Wahlbevölkerung, dann ist unser Vorschlag Gesetz. Mit dem Volksbegehren erleben wir Berlinerinnen und Berliner eine Premiere. Die Kirchen wollen ein Gesetz ändern, wollen sich in den Staat einmischen. Mithin müssen sie dann auch in Kauf nehmen, dass der Staat sich in ihre Angelegenheiten einmischt, denn die Trennung von Staat und Kirche gilt in beide Richtungen. Stimmt die Mehrheit der Berliner für den Pro-Reli-Vorschlag, wird die Wahlfreiheit nur noch Entweder-oder heißen und nicht mehr Sowohl-als-auch. Die muslimische Jugend von Berlin wird in ihre Regionsschulen verdrängt und die ursprüngliche, integrative Intention des Ethik-Unterrichts ad absurdum geführt. Ein hoher Preis für die nur mäßige Aufwertung der Hauptreligionen.
Schlimm genug, dass die Kirchen meinen dies nötig zu haben.
Diesmal gilt es. Als Berlinerinnen und Berliner nehmen wir die Sache selbst in die Hand. Diese Chance sollten wir gemeinsam nutzen.
Ja zu ganzheitlicher Bildung.
Ja zu Weltoffenheit.
Ja zu Toleranz.
Ja zur freien Wahl zwischen Religion und Ethik.
Diesmal gilt es. Berlinerinnen und Berliner nehmen wir die Sache selbst in die Hand! Nutz' die Chance.
Ja zu wirklich ganzheitlicher Bildung.
Ja zu Weltoffenheit über den eigenen Tellerrand hinaus.
Ja zu Akzeptanz.
Ja zum Ethik-Unterricht.

Am Sonntag mit »Nein« stimmen.

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Volksentscheid: Und die Städte der Heiden stürzen ein von André Mielke auf welt online vom 25.4.2009

Eine Wahlfreiheit die in die Irre fuehrt von Hartmut von Hentig auf Süddeutsche.de vom 4.4.2009

Die geteilte Stadt von Constanze von Bullion auf Süddeutsche.de vom 24.4.2009

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