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Zeit-Online löst Kooperation mit Utopia auf

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Die im Mitte Mai letzten Jahres angekündigte und später praktizierte Verlagskooperation zwischen Zeit-Online und der neogrünen Plattform www.utopia.de wurde aufgelöst.

404-Fehler

 

Selbst die Ankündigung der Kooperation wurde ersatzlos gestrichen (s. Bild). Auf Nachfrage erklärt Silvia Rundel, Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der Zeit, das für beide Seiten nicht der gewünschte Effekt eingetreten sei, und ergänzt »wir denken aber über andere Formen der Zusammenarbeit mit Utopia nach
Eine Alternative zur bisherigen Verlagskooperation könnte eine redaktionellen Kooperation darstellen, verwertet Utopia doch schon jetzt Artikel aus deutschen Zeitungen wie der Taz, um die eigenen begrenzten journalistischen Möglichkeiten zu kompensieren.
Ob und wann allerdings Artikel wie der über Die neuen Ökomanager zu den Nutzern von Utopia.de finden ist unklar.
Utopia nutzt die gute Reputation von Zeit-Online derweil noch aus und reicht den stillgelegten Kanal www.zeit.utopia.de direkt auf die Startseite durch, natürlich ohne dem Nutzer zu erklären warum sich unter der Adresse gerade keine diesbezüglichen Inhalte finden.

Vielleicht findet die Zeit auch einen anderen Partner, um die ökologischen Aspekte des eigenen Images ein bisschen aufzufrischen. Wir empfehlen als Einstieg das Blog nachhaltig beobachtet von Reto Stauss. Hier werden regelmäßig Projekte vorgestellt, die auch potentielle Kooperationspartner sein könnten.

Noch kurz zurück zur Kooperation Utopia vs. Zeit-Online. Neben den nicht erreichten Synergie-Effekten führte die Penetranz im Auftreten und das Bonbon-Design von Utopia.de zu Unmut bei Zeit-Online-Lesern.

Nervige Mitgliedschaftswerbung von www.utopia.de

 

Speziell die stete Einblendung (alle zehn Klicks) einer Mitgliedschaftswerbung nervte wohl die Gelegenheitssurfer die von Zeit-Online zu www.utopia.de herüber schwappten. Das Ringen um Mitglieder, bzw. lediglich die Erhöhung der Anzahl der Mitglieder, scheint immer noch eines der wichtigen Ziele der neogrünen Werbeplattform zu sein. Schade, dass man hier mit der Holzhammer-Methode vorgeht, anstatt mit eigener Attraktivität zu werben.

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