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Die Trennung fällt so schwer.

© André Henze
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Eine kurze Beweisführung für die von der Utopia AG beanstandeten Vorwürfe aus der Community

(Anm.: Dieser Artikel bezieht sich auf eine öffentliche Verlautbarung im Team-Blog der Utopia AG, auf den im ersten Absatz auch verlinkt wird.)

___02.04.2009

Im Utopia-Blog findet sich eine neue Verlautbarung, die klare Ansagen macht und keine Fragen beantwortet.

Während man also eine abschließende Beurteilung der Fälle Veit-Ulrich und Adiko verkündet, zeichnet eine Nachricht aus dem Totenreich, die MoMa für uns auffing, ein anderes Bild.

(Anm.: Adiko's Mail ist mit MoMa's Weggang aus Utopia leider verschollen. Inhaltlich wurde schlicht ausgeführt, dass auf mehrere Mails, in denen sich Adiko zu erklären suchte, seitens der Utopia nicht reagiert wurde. Gleichzeitig forderte die AG ihn auf Inhalte zu ändern oder zu löschen, was ob seiner Sperrung schlichtweg unmöglich ist. Derlei technische Kurzsichtigkeit begegnet einem bei den Mitarbeitern der Utopia AG leider immer wieder.)

Wem soll man da glauben ob der utopistisch guten Kommunikation die hier herrscht?

Liebe Utopia AG, wer versucht Euch denn zu erpressen (1)? Und wie? Das würde ich gern wissen. Vielleicht kann ich ja noch was lernen. Denn anzukündigen, daß man geht, empfinde ich nicht als Erpressung. Ihr?

Ja ihr seid unfähig, intransparent und willkürlich (2). Aber natürlich nicht alle und auch nicht immer. Und hoffentlich auch nicht für immer.

Unfähig seid ihr im Pensum, was immer auf eine fachliche Unsicherheit schließen lässt, und herje die habt ihr nun wirklich des öfteren bewiesen. Daran kann man arbeiten. Man sollte derweil halt nur nicht auftreten als hätte man die Weißheit mit Löffeln gefressen. Allerdings entsteht dieser Eindruck, wenn Verbesserungsvorschläge «anstauben«.
(Ja, ihr seid nur 18 Leut' und sollt 40.000 glücklich machen, aber bei grennpeace arbeiten 260 Menschen, die müssen 2,6 Millionen Mitglieder glücklich machen. Was sollen das dann hier Aussichten sein?)

An der Intransparenz arbeitet ihr gerade, ernsthaft hätte ich vor Minuten noch hinzugefügt, bevor ich die Mail von Adiko las. Auch hier ist die Intransparenz halb gewollt, halb nicht gekonnte Transparenz.

Der Vorwurf der Willkür bezieht sich auf die Repressionen gegenüber 40.000 Utopisten wegen einem Häufchen von vielleicht 20, dieses leidige Community-Ausblenden. Das wurde hier mal auseinanderposementiert, mitsamt konstruktiven Vorschlägen auf die es nie eine Reaktion gab.

Immerhin macht die Arbeit an der Transparenz, die Sperrungen nachvollziehbarer, wenn auch nicht akzeptierbar. Das ist ein Konglomerat aus technischem Problem und einer überholten Problemlösungsstrategie eurerseits.

Zu 3.: Jep, das habe ich begriffen. Schade für euch. Aber das heißt ja nicht, daß ihr dumm sterben müsst. Konsensbildung wird »das neue Ding« werden, trotz aller Probleme die es bereitet, einfach weil die erarbeiteten Lösungen extrem langlebig und damit nachhaltig sind. Ich durfte das schon erfahren, in der Softwareentwicklung wie im sozialen Kontext.

So und nun noch ein Lied, hauptsächlich wegen Strophe 4 (wir Berliner sind ja alles Kackbratzen :-)

Sensationelle Neuigkeiten

Du bist so schrecklich subjektiv
Dein emo- haushalt erstickt mich
Ich kann mit dir nicht diskutieren
Es mieft nach Ego-trip und Allüren

Ratschläge bei einer Tasse Tee
Ich wünsch mir eine gute Fee
Flüster dir in dein Ohr
Pauschalreisen gibt's hier nicht mehr

Sensationelle Neuigkeiten
Werd ich jetzt in der Welt verbreiten
Steh zwischen Tür und Angel
Wir spielen ein Spiel:
Jeder bekommt das was er will >/p>

Kunstvoll umgarnst du mich,
doch hinter mir versteckt du dich
Verschlagen bist du, hab dich durchschaut
Dir deinen Part geklaut.

Ratschläge bei einer Tasse Tee
Ich wünsch mir eine gute Fee
Flüster dir in dein Ohr
Pauschalreisen gibt's hier nicht mehr

Sensationelle Neuigkeiten…

PS: Am 4.4.09 spielen die Stattmatrazen im legendären Schokoladen (Berlin).

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